Clicker - Training


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Kein Lehrer kann Informationen in ein sich sträubendes Gehirn zwingen.“                                                                                                                                                                                              Monty Roberts

 

Das Clicker – Training oder auch „Click and Treat“ (Click und Belohnung) wurde von der amerikanischen Meeresbiologin Karen Pryor für das Training von Delfinen und Orcas entwickelt.

 

Es ist mehr als eine Modeerscheinung, Clicker – Training ist für die Ausbildung aller Wirbeltiere geeignet, z. B. für Hunde, Katzen, Pferde und sogar für Vögel.

 

Wichtig beim Clicker – Training ist, dass alle Übungen in ganz kleine Abschnitte unterteilt werden. Diese sind so gestaltet, dass das jeweilige Tier sie leicht erreichen kann.

Hat das Tier die kleine Aufgabe richtig gelöst, signalisiert ihm der Clicker, dass sein Verhalten richtig war und es bekommt eine Belohnung in Form eines besonders schmackhaften Leckerchen.

Auf diese Weise hat das Tier nur Erfolgserlebnisse und es wird sich bemühen, mehr von diesem Verhalten zu zeigen, welches so lecker belohnt wird.

Jedes Clicken zeigt dem darauf konditionierten Tier an, dass sein Verhalten in diesem Augenblick richtig und erwünscht war und beendet diesen Übungsteil.

 

Strafe für falsches oder unerwünschtes Verhalten gibt es nicht! Denn Strafe verursacht Stress und verhindert damit sowohl beim Menschen als auch beim Tier effektives Lernen. In den meisten Fällen genügt es völlig, das unerwünschte Verhalten zu ignorieren.

Strafen gehen immer zu Lasten der Mensch – Tier – Beziehung und zerstören das Vertrauen der Beiden zueinander.

 

Der Vorteil des Clicker – Trainings ist, dass die Tiere „überlegen“ müssen – und auch werden – wie sie ihr Frauchen oder Herrchen zum clicken bringen und sie dadurch an die Belohnung kommen.

Sie werden also gleichermaßen physisch wie psychisch gefordert.

Das Ergebnis wird ein selbstbewusstes, körperlich und geistig fittes Tier sein, welches begeistert mitarbeitet, Freude am Lernen hat und daran Neues auszuprobieren.

Und durch die durchweg positiven Erfahrungen, die das Tier durch das Clicken macht, wird das Vertrauensverhältnis zwischen Mensch und Tier gefestigt.

Ein weiterer Vorteil des Clickers ist, dass er stimmungsneutral ist. Wenn Sie einen anstrengenden Tag hatten fällt es Ihnen sicher nicht immer leicht, Ihren Hund gleichbleibend fröhlich zu loben und vielleicht Ihre Ungeduld nicht zu zeigen, wenn mal etwas nicht so gut läuft.  Der Clicker jedoch klingt immer gleich und zeigt dem Hund zuverlässig und ohne Zweifel die Richtigkeit seines Verhaltens an.

 

Wenn Sie einmal angefangen haben, ihr Tier zu clickern, werden Sie schnell merken, dass die Einsatzmöglichkeiten des Clickers unerschöpflich und Ihrer Fantasie dabei keine Grenzen gesetzt sind.

 

Ich werde Ihnen gern zeigen, wie Sie den Clicker richtig einsetzen können, denn Ihr Timing ist beim Clicker – Training von großer Bedeutung.